IGW News

45 Jahre Provisorium

Seit 45 Jahren leiden die Quartiere entlang der Rosengartenstrasse / Westtangente massiv unter Lärm, Dreck und Staub. Die Autobahn zerschneidet das Quartier Wipkingen in zwei vollständig getrennte Teile. Wir wollen aufzeigen, dass neben den touristisch propagierten Schönheiten von Zürich auch noch andere Orte existieren. Sehen Sie selber, wie es ist, dort wo wir wohnen, zur Schule gehen, schlafen, ...

 

 

 

Die Fakten

Der öffentliche Verkehr wird attraktiver:

Dank einer eigenen Fahrspur zwischen Milchbuck und Hardplatz bleibt der Bus nicht mehr im Stau stecken. Und wenn in einigen Jahren die Tramlinie fertig ist, ist dir Fahrt von Aussersihl nach Oerlikon noch schneller und bequemer. Der S-Bahnhof Hardbrücke erhält Anbindung ans städtische Tramnetz.

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Medienmitteilung vom 16. April 2014

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Ein JA zum schrittweisen Vorgehen bedeutet kein Verzicht auf Zebrastreifen

Die IG WesttangentePlus begrüsst den heutigen Entscheid des Gemeinderats zu den Verbesserungen am Rosengarten, hält jedoch fest, dass dieser Entscheid kein Verzicht auf die geplanten Zebrastreifen bedeutet und fordert den Regierungsrat auf, zu weitergehenden Massnahmen am Rosengarten endlich Hand zu bieten.

Die IG WesttangentePlus begrüsst den heutigen Entscheid des Gemeinderats der Stadt Zürich, am Rosengarten eine Busbevorzugung mit Ampeln auf der Höhe der Röschibachstrasse zu realisieren, den Verkehr auf Höhe Wibichstrasse zu dosieren und die Einfahrt vom Bucheggplatz in den Hirschwiesentunnel zu unterbinden. Der Gemeinderat ist in der Pflicht, sorgfältig mit den von der IG WesttangentePlus in die Diskussion eingebrachten Vorschlägen umzugehen. Ist doch das heute beschlossene Vorhaben Resultat eines Gegenvorschlags zur Volksinitiative «Sofort–Massnahmen Zürich Nord-West», die im Jahr 2008 von der IG WesttangentePlus eingereicht wurde. Das vorliegende Massnahmenpaket ist ein erster– wenn auch später – Schritt in die richtige Richtung und scheint das heute pragmatisch Machbare zu sein.

Die IG WesttangentePlus bedauert es jedoch, dass der Regierungsrat die Realisierung der von der Stadt Zürich geplanten Zebrastreifen am Rosengarten weiterhin hintertreibt. Die Folgen der regierungsrätlichen Verkehrspolitik und des motorisierten Autoverkehrs sind für das betroffene Quartier weiterhin unerträglich. Der Regierungsrat gewichtet die Interessen derjenigen, die mit dem Auto durchs Quartier lärmen ungleich höher, als diejenigen der Bevölkerung in Unterstrass und Wipkingen. Dies ist eine nicht nachvollziehbare Zumutung und einzigartig im Kanton.
Das der Regierungsrat aus Sicherheitsgründen keine Zebrastreifen am Rosengarten realisieren will, basiert auf faulen Ausreden und fehlendem politischen Willen. Das Strassenverkehrsgesetz verlangt in Art. 33 klar, dass den Fussgängern in angemessener Weise das Überqueren der Fahrbahn ermöglicht werden muss.Gemäss Darstellung des Amts für Verkehr verlängert sich der Bremsweg für Fahrzeuge bei schlechten Sicht- und Strassenverhältnissen. Dies bedeutet, dass die Fahrgeschwindigkeit offenbar – nicht wie vorgeschrieben – den Verhältnissen angepasst wird. Das ist das realexistierende Sicherheitsrisiko, 50000 mal am Tag! Bereits heute gibt es zudem an andern vergleichbar steilen Stellen auf Stadtgebiet auf kantonal klassierten Strassen Zebrastreifen (z. B. Dörflistrasse, Witikonerstrasse) und da geschehen nicht häufiger Unfälle als anderswo.

Die Luft- und Lärmgrenzwerte werden gesetzeswidrig überschritten und die Quartierbevölkerung leidet seit über 40 Jahren massiv unter Dreck, Staub, Gestank und Unfallgefahr. Zudem schneidet das bis zu 5-spurige, stark befahrene Provisorium Quartiere in Unterstrass und Wipkingen entzwei. Die Zebrastreifen sind eine kostengünstige und schnell realisierbare Massnahme, um die Lebensqualität im Quartier zu verbessern.

Die IG WesttangentePlus verlangt deshalb vom Regierungsrat weitergehende Massnahmen: Mit Lastwagentransitverbot, Zebrastreifen und Temporeduktion auf der Rosengarten-/Bucheggstrasse kann wieder zusammenwachsen was zusammengehört. Die Luftqualität steigt, der Lärmpegel und die Sicherheitsrisiken sinken.

 

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