IGW News

45 Jahre Provisorium

Seit 45 Jahren leiden die Quartiere entlang der Rosengartenstrasse / Westtangente massiv unter Lärm, Dreck und Staub. Die Autobahn zerschneidet das Quartier Wipkingen in zwei vollständig getrennte Teile. Wir wollen aufzeigen, dass neben den touristisch propagierten Schönheiten von Zürich auch noch andere Orte existieren. Sehen Sie selber, wie es ist, dort wo wir wohnen, zur Schule gehen, schlafen, ...

 

 

 

Die Fakten

Der Fuss- und Veloverkehr wird sicherer:

Wer zu Fuss oder mit dem Velo unterwegs ist, erhält mehr Sicherheit und direkte Verbindungen: Die Westtangente kann dank Fussgängerstreifen und Veloverbindungen gefahrlos überquert werden, ohne dass man in den Untergrund gedrängt wird.

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Medienmitteilung vom 28.11.2010 zur Volksabstimmung

Das Abstimmungskomitee Rosengarten-Tram bedauert die Ablehnung seiner Inititiative und des Gegenvorschlags in der Volksabstimmung. Immerhin ist eine erheblicher Anteil der Stimmbevölkerung unserer Abstimmungsempfehlung gefolgt und hat sich für eine rasche Verbesserung der Misere an der Rosengartenstrasse ausgesprochen und gegen weitere Zeitverzögerungen mit Studien für imaginäre Tunnels.


Die IG-WesttangentePlus und die StadtbewohnerInnen sind interessiert an besserer Luft, weniger Lärm, mehr Platz für den Langsamverkehr und besseren öV-Verbindungen. Wir freuen uns über die vielen Ja-stimmen zu Initiative und Gegenvorschlag.
Trotz massiver Angstkampage der FDP und SVP, und der Nein-Parole des Stadtrates haben sich viele StimmbürgerInnen dafür ausgesprochen, dass endlich die Verkehrsprobleme der Westtangente auf ihrer ganzen Länge (inklusive Rosengartenstrasse und Bucheggstrasse) angepackt werden.

Offensichtlich wird die Notwendigkeit einer Tramlinie nicht akzeptiert. Dies scheint vielen technisch zu aufwändig, zu teuer oder unnötig. Die Buslinien scheinen zu genügen. Dies ist aber kein Nein für die flankierenden Massnahmen. Die hohe Zustimmung beweist, dass Massnahmen zur Reduktion des Verkehrs und zum Schutz der Quartiere trotzdem nötig sind und gefordert werden.

Der rot-grüne Stadtrat hat mit seiner unverständlichen Ablehnung und Gegenargumenten Verantwortung auf sich geladen. Es ist zu befürchten, dass wieder viele Jahre verschwendet werden um am Schluss herauszufinden, dass ein Tunnel keine Entlastung bringt, nicht finanzierbar ist und politische keine Akzeptanz findet.
Trotz dieser vermeidbar gewesenen Verzögerungstaktik ist die betroffene Bevölkerung umgehend zu entlasten.

Das Nein zur Initiative ist kein Nein zur Verkehrsberuhigung, und kein Ja zur dauernden Überschreitung des Alarmwertes der Lärmbelastung und der Grenzwerte der Luftschadstoffe.

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