IGW News

45 Jahre Provisorium

Seit 45 Jahren leiden die Quartiere entlang der Rosengartenstrasse / Westtangente massiv unter Lärm, Dreck und Staub. Die Autobahn zerschneidet das Quartier Wipkingen in zwei vollständig getrennte Teile. Wir wollen aufzeigen, dass neben den touristisch propagierten Schönheiten von Zürich auch noch andere Orte existieren. Sehen Sie selber, wie es ist, dort wo wir wohnen, zur Schule gehen, schlafen, ...

 

 

 

Die Fakten

Der Fuss- und Veloverkehr wird sicherer:

Wer zu Fuss oder mit dem Velo unterwegs ist, erhält mehr Sicherheit und direkte Verbindungen: Die Westtangente kann dank Fussgängerstreifen und Veloverbindungen gefahrlos überquert werden, ohne dass man in den Untergrund gedrängt wird.

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Medienmitteilung Juni 2007

 

Die Bewilligung des UVEK für die SN 1.4.1 missachtet vom Bundesrat gutgeheissene Anträge des BUWAL


Die IG WesttangentePlus verlangt die Anwendung von Vernunft und Gesetzmässigkeit auch in der Verkehrspolitik. Am 26. Mai 2004 hat der Bundesrat beschlossen den Anträgen der Umweltschutzfachstelle [BUWAL] zum generellen Projekt der Nationalstrasse SN 1.4.1 Hardturm – Verkehrsdreieck Letten [Zürich Westast] zuzustimmen. Antrag 7 lautet:

«Für die Betriebsphase ist für die einzelnen Strassenabschnitte im Untersuchungsperimeter eine Emissionsbilanz für NOx und PM10 zu erstellen, und es ist mittels Modellrechnungen die Immissionsbelastung für NO2 und PM10 zu bestimmen. Falls die Immissionsgrenzwerte für NO2 und PM10 nicht eingehalten werden können, sind weitergehenden Massnahmen zur Sanierung der übermässigen Luftbelastung darzustellen. I n sbesondere ist eine Ausführungsvariante mit einer dosierten Verkehrs-Kapazität zu prüfen .»

Die Gründe dafür liegen auf der Hand und wurden vom BUWAL bereits am 25. März 2004 sehr zurückhaltend aber richtig festgehalten:

«Angesichts der übermässigen Luftbelastung im Zentrum von Zürich muss bezweifelt werden, ob es sinnvoll ist, die nach der Eröffnung der Westumfahrung bzw. des Üetlibergtunnels durch die Verlagerung des Transitverkehrs frei werdende Kapazität für zusätzliches Verkehrswachstum zur Verfügung zu stellen.»

Weil mit der Eröffnung des Üetlibergtunnels mindestens 20% des bisherigen Verkehrs auf die Umfahrung geleitet und Lärm– und Luftbelastungen endlich entsprechend reduziert werden könnten, bleibt es vollkommen unverständlich, wie ein Stück neue Autobahn mitten durch ein wachsendes Quartier gebaut werden soll –��wie schreibt das UVEK doch so treffend in der Plangenehmigung:

«Eine Reduktion der Immissionen liesse sich hier nur durch eine Beschränkung des Verkehrsaufkommens erzielen.»

Eben. Das finden wir auch – wir warten darauf, worauf warten Sie noch. Die Investition von über 300 Mio. Franken in Strassenbau führt trotz Alleebäumen, Sitzbänken und einem Tram zu Mehrverkehr und Mehrbelastung auch auf der Westtangente.

Und nicht zur angestrebten WesttangentePlus

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