IGW News

45 Jahre Provisorium

Seit 45 Jahren leiden die Quartiere entlang der Rosengartenstrasse / Westtangente massiv unter Lärm, Dreck und Staub. Die Autobahn zerschneidet das Quartier Wipkingen in zwei vollständig getrennte Teile. Wir wollen aufzeigen, dass neben den touristisch propagierten Schönheiten von Zürich auch noch andere Orte existieren. Sehen Sie selber, wie es ist, dort wo wir wohnen, zur Schule gehen, schlafen, ...

 

 

 

Die Fakten

Den Waidhaldetunnel braucht es nicht:

Der Waidhaldetunnel wird nicht gebaut. Stattdessen erhält der öffentliche Verkehr mehr Kapazität. Das ist richtig so. Denn es ist bewiesen: Jede neue Strassenverbindung erzeugt auch mehr (Durchgangs-)Verkehr. Daran haben wir in den Quartieren der Stadt Zürich kein Interesse!

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Medienmitteilung Februar 2007

 

Die IG WesttangentePlus verlangt, dass der Verkehr auf der Westtangente mit einem umfassenden Massnahmenplan halbiert wird. Mit der Eröffnung der Westumfahrung 2008 werden 20% des bisherigen Verkehrs auf die Umfahrung geleitet, mit einer markanten Verbesserung des ÖV–Angebotes weitere 20% MIV zu umsteigen gebracht. Weitere 10% der bisherigen MIV–BenützerInnen wechseln zum Fuss– und Veloverkehr oder merken, dass ihre Reise gar nicht nötig ist.


Bereits 2004 hat die IG WesttangentePlus in ihrem Graubuch einen Ideenkatalog für flankierende Massnahmen auf den Zeitpunkt der Eröffnung der Westumfahrung hin vorgelegt. Mit einem Postulat verlangen die KantonsrätInnen Keller, Bucher und Spring die Umsetzung dieser Massnahmen zur wirkungsvollen Entlastung der Bevölkerung und der Quartiere entlang der Westtangente vom Hirschwiesentunnel bis Hardplatz, zusätzlich zu den bereits geplanten «Flama–West».

Mit der Eröffnung der Westumfahrung 2008 liegt der grösste Teil der Stadt Zürich und  insbesondere das Stadtzentrum lediglich in einer Entfernung von 1.5 km vom nächsten Anschluss einer der drei Stadtautobahnen. Der Transitverkehr, insbesondere auch der Lastwagentransitverkehr, und der Ziel–/Quellverkehr von und nach Stadtrandnähe kann problemlos im Umfang von mindestens 20% des bisherigen MIV’s auf die Westumfahrung gelenkt werden.

Der öffentliche Verkehr muss sein Angebot zur Verbindung von Zürich–Nord und Zürich–West mit Tangentialverbindungen auch auf dieser Strecke massiv ausbauen, im Sinne der Netzüberprüfungsstudie der VBZ vom Juli 2006. Vorerst mit einem Busvorläuferbetrieb mit eigenen Spuren, später mit Trams mit guter Anbindung an die S–Bahnhöfe Oerlikon, Wipkingen, Hardbrücke und Altstetten werden mindestens weitere 20% des MIV zum Umsteigen gebracht.

Für FussgängerInnen und VelofahrerInnen werden die Vebindungen längs und quer der Westtangente mit Lichtsignalen, Fussgängerstreifen und Velowegen verbessert. Die Qualität des verbleibenden MIV’s wird durch Verkehrsregelungsanlagen, Geschwindigkeitsbeeinflussung und Parkierungsmöglichkeiten quartierverträglicher gemacht, so dass weitere 10% des MIV’s zum Fuss– und Veloverkehr wechseln.

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