IGW News

45 Jahre Provisorium

Seit 45 Jahren leiden die Quartiere entlang der Rosengartenstrasse / Westtangente massiv unter Lärm, Dreck und Staub. Die Autobahn zerschneidet das Quartier Wipkingen in zwei vollständig getrennte Teile. Wir wollen aufzeigen, dass neben den touristisch propagierten Schönheiten von Zürich auch noch andere Orte existieren. Sehen Sie selber, wie es ist, dort wo wir wohnen, zur Schule gehen, schlafen, ...

 

 

 

Die Fakten

Und Zürich blüht auf:

Weniger Autoverkehr bedeutet weniger Lärm und Luftbelastung und mehr Lebensqualität für die ganze Stadt. Wipkingen und Unterstrass wachsen dank Fussgängerstreifen und Velowegen wieder zusammen.

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Medienmitteilung November 2006

Gesuch für Mahnwachen eingereicht

Die Interessengemeinschaft Westtangente Plus, die sich seit Jahren für die Verbesserung der Lebens- und Wohnqualität für die AnwohnerInnen im Raum der Westtangente einsetzt, hat bei der Stadtpolizei Zürich ein Gesuch für Mahnwachen eingereicht.

Am 22.9.2007 sollen entlang der Westtangente vom Lochergut bis Milchbuck  an verschiedenen Plätzen stationäre Mahnwachen stattfinden. Die Mahnwachen sind so konzipiert, dass sich der motorisierte Verkehr die mittleren beiden Spuren teilen und mit einem stadtverträglichen Tempo begnügen muss.Die Mahnmachen sollen auf die unhaltbare Situation hinweisen, welcher über 100'000 Personen in der Stadt Zürich rund um die Westtangente tagtäglich ausgesetzt sind und Stadt und Kanton endlich zum Handeln bringen. Jeden Tag werden an der Westtangente die Lärm- und Luftreinhaltegrenzwerte in gesundheitsschädigendem Masse überschritten. Dieser unhaltbare und gesetzeswidrige Zustand dauert bereits seit 1972 an.
Deshalb fordert die IG WesttangentePlus für die Westtangente Sofortmassnahmen. Ein Transit- und Nachtfahrverbot für Lastwagen, Velospuren entlang und quer zur Westtangente, durchgehende Busspuren sowie eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf 30 km/h würden der leidenen Bevölkerung endlich Erleichterung bringen. Weiter wird gefordert, dass vor der Eröffnung des Üetlibergtunnels im Jahre 2008 konkrete Massnahmen umgesetzt werden, damit der Durchgangsverkehr wirklich von der Westtangente auf den neuen Umfahrungsring umgeleitet und der Verkehr auf der Westtangente auf ein quartierverträgliches Mass reduziert wird. Zudem sind Stadt und Kanton aufgefordert, mit der Illusion eines uneingeschränkten motorisierten Individualverkehr zu brechen. Gefördert werden sollen nachhaltigere, menschenfreundlicherer, energieeffizientere und stadtverträglichere Formen der Mobilität.

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